Das Haus am See – Ein Ferienhaus im Dornröschenschlaf wird zur Sehnsuchtsadresse
Shownotes
Links & Empfehlungen:
Haus am See Kontakt und Buchung: https://www.dashausamsee.net Danke an Theresa, für den herzlichen Empfang und das tolle Gespräch!
Podcast Host: Holger Maurer
Podcast Website: https://hausgefluester-podcast.de Instagram-Profil Podcast: https://www.instagram.com/hausgefluester_podcast/
Wir bedanken uns bei unserem wertvollen Partner für die Unterstützung:
Evertag - https://ever-tag.de Der wohl coolste digitale Koffer- und Reisegepäckanhänger der Welt. Rabattcode für Bestellung: hausgeflüster-15
Dieser Podcast ist ein Projekt von Jessica und Holger Maurer Ferienhaus-Projekte von Jessica und Holger: –– Das Farmhaus: https://dasfarmhaus.com –– Mosel Chalets: https://mosel-chalets.de Instagram: –– https://www.instagram.com/dasfarmhaus/ –– https://www.instagram.com/moselchalets/
Podcast abonnieren: Verpasst keine Folge und abonniert Hausgeflüster auf Spotify, Apple Podcasts oder eurer Lieblings-Plattform.
Kontakt & Feedback: Habt ihr Fragen, Feedback oder vielleicht selbst ein Ferienhaus, das vorgestellt werden sollte? Schreibt uns an: show(ät)hausgefluester-podcast.de
Ihr möchtet Supporter/Sponsor und Partner des Podcasts werden? Schreibt uns an: show(ät)hausgefluester-podcast.de
Vielen Dank!
Transkript anzeigen
24 FerienhausHausamSeeEllertshäusersee
[Sprecher 1]
Liebe Leute da draußen, ich freue mich total, dass wir heute uns zusammenfinden zu einer neuen Folge Podcast Hausgeflüster, der Ferienhaus-Podcast. Herzlich willkommen, toll, dass ihr wieder dabei seid und heute mit mir die nächste Story hören wollt. Ein ganz dickes Dankeschön jetzt direkt am Anfang an euch da draußen, denn wir sind mittlerweile stabil in den Top 50 der Ferienhaus, äh der Podcast-Charts natürlich, nicht Ferienhaus-Charts, sondern Podcast-Charts in Deutschland im Bereich Reise und Orte.
Danke an alle, an euch da draußen, dass ihr uns so dort hingebracht habt. Super gut. Ich habe mich wieder auf die Reise begeben und bin heute bei der lieben Teresa.
Teresa wird sich auch gleich vorstellen und über sich und ihr Ferienhaus erzählen. Ich bin heute gar nicht so weit weg von unserer Homebase Würzburg. Ich bin ungefähr nur knapp 50 Minuten gefahren.
Die Teresa wird uns gleich genauer erzählen, wo wir hier sind. Und ich bin heute im Haus am See. Es klingt total schön, finde ich.
Es klingt im Sommer schön, es klingt im Winter schön, es klingt immer schön. Und meine Fahrt, ihr wisst ja mittlerweile, ich fahre sehr gerne Auto. Ich freue mich immer, wenn ich von der Autobahn runter kann und dann durch die Landschaft fahre und einfach sehen kann, wie sich die Landschaft auch verändert.
Und heute Morgen bin ich richtig schön durch den Nebel gefahren. Aber die Sonne soll heute noch rauskommen. Wir nehmen auf Ende Februar 2026.
Also ich sage das deswegen dazu, wenn wir jetzt von Nebel reden und ihr hört das irgendwie im Oktober oder im August und es ist strahlender Sonnenschein. Nicht, dass ihr euch wundert. Und unsere Podcastfolgen nehmen wir auf und spielen sie natürlich dann im Laufe der nächsten Monate aus.
Deswegen die kleine Orientierung, wann ich mich hier mit Teresa getroffen habe. Teresa, herzlich willkommen hier im Podcast. Herzlich willkommen, Holger.
Schön, dass du da bist. Ich freue mich sehr. Schön, das freut mich.
Teresa, Haus am See. Wir sprechen gleich noch ganz ausführlich darüber. Was ist das für ein Haus?
Vielleicht kennst der ein oder andere Hörer auch schon und es ist ihm schon mal über den Weg gelaufen. Aber wie immer interessiert natürlich alle da draußen erstmal, wer bist du denn? Wer bist du?
Was hast du gemacht in deinem Leben bisher? Vielleicht bis zu dem Zeitpunkt, wo du Ferienhausvermieterin wurdest. So erzähl mal was über dich.
Lass uns dich kennenlernen. Ich würde sagen, ich bin eine bunte Persönlichkeit. Lass mich überlegen, wo ich anfangen darf.
Das klingt gut. Ich komme tatsächlich aus dem Tourismus. Das heißt, mein Herz war schon immer in dem Thema Gastgeberschaft.
Unterkünfte, Destinationen, teilweise auch im Ausland. Bis ich irgendwann gemerkt habe, dieser große Tourismus in der Form ist nicht mehr das, was ich mag. Ich mag mich da ein bisschen mehr spezialisieren und ein bisschen persönlicher werden.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich kam dann wirklich von einem klassischen Reiseveranstalter übers Marketing hin zu einem Möbelausstatter, Möbelhersteller. Dessen Marketing ich arbeiten durfte und ganz viele spannende Projekte begleiten durfte im Bereich Hospitality.
Also kleine Boutique-Hotels, Ferienhäuser. Ich habe super viel Inspiration gesehen und dachte mir irgendwann, darauf hast du auch Lust. Du bist ja ein totaler Profi.
Ich habe bisher wirklich wenige Gäste gehabt, die wirklich aus dem Tourismusbereich kamen. Und wir haben es eben im Vorgespräch ja schon festgestellt, Tourismus und danach Marketing, Laufbahn ist natürlich auch perfekt, um ein Ferienhaus zu vermarkten und zu vermieten. Lustigerweise haben wir uns über diesen ehemaligen Arbeitgeber von dir, Möbelausstatter, auch kennengelernt.
Und wir haben eben festgestellt, dass das schon vier, fünf Jahre her ist wahrscheinlich. Ist das verrückt? Genau, und ich habe das Gefühl, ich kenne dich eigentlich schon, obwohl wir uns heute zum ersten Mal in den Arm genommen haben und uns persönlich von Angesicht zu Angesicht sehen.
Aber das ist eben diese Bubble und das ist das Schöne, wenn man in dem Bereich unterwegs ist.
[Sprecher 2]
Die Instagram-Bubble.
[Sprecher 1]
Ja, aber auch so diese ganze Hotel-Tourismus-Ausstattung-Design-Architektur-Bubble. Ja, wir haben eben auch festgestellt, wir kennen auch ein paar Leute gleich. Also es ist wirklich dann doch eine kleine Familie, wenn man irgendwie mal ein bisschen länger in diesem Business auch drin ist.
Dann trifft man sich und man hört voneinander. Gut, ich meine, wir haben jetzt auch, seitdem wir uns damals am Telefon gehört haben, uns immer wieder, wir folgen uns ja gegenseitig auf Instagram. Wir mögen euer Haus total, du und ihr mögt unser Haus oder unsere Häuser.
Also es macht einfach Spaß. Genau, so ist es. Also ich bin ein Fangirl sozusagen.
Sehr gut. Ja, was gibt es sonst noch über dich zu sagen? Was machst du, wenn du kein Ferienhaus vermietest?
Wenn ich kein Ferienhaus vermiete, habe ich trotzdem immer das Bedürfnis, irgendwie kreativ zu sein. Ich baue gerade noch ein eigenes kleines Unternehmen auf. Das heißt, wer auch die Möglichkeit haben möchte, auf meine Expertise zuzugreifen an dieser Stelle, schon mal kurz gesagt, kann man mich sozusagen dementsprechend auch bald in Anspruch nehmen.
[Sprecher 2]
Sehr gut.
[Sprecher 1]
Was mir super viel Spaß macht, aber ich ziehe auch so viel Energie wirklich einfach aus dem kreativen Schaffen. Ich liebe es Dinge, Häuser zu renovieren, irgendwas zu nähen, mit meinem kleinen Sohn irgendwas zu basteln. Handwerklich begabt.
Also es gibt mir einfach wahnsinnig viel Energie. Schön. Hier im Haus am See hast du und ihr beide als Paar ja auch wahnsinnig viel selber gemacht.
Bevor wir nachher auf die Einzelheiten kommen, aber vielleicht vorweggeschickt. Ihr habt es übernommen, da war es nicht so wie jetzt. Nein, es war definitiv nicht so wie jetzt.
Also wir sprechen ja hier von einem klassischen Mid-Century-Haus in der Mid-Century-Siedlung. Also das ist auch wirklich eine klassische 60er-Jahre-Ferienhaus-Siedlung, so wie man es sich vorstellt. Wir hatten hier irgendwie Eltern, Großeltern halt ihren Wochenendruhesitz, die dann irgendwie aus der Würzburger oder Nürnberger Münchner Gegend kamen und dann gesagt haben, wir machen jetzt hier mal schönen Samstag, Sonntag Ferien mit der ganzen Familie.
Und so ist tatsächlich dieser verschlafene Charakter der Siedlung auch noch und der jetzt so nach und nach einfach wiederbelebt wird. Und so kann man sich das auch ein bisschen bei dem Häuschen hier vorstellen. Also es war wirklich eine kleine Perle, die im Winterschlaf sozusagen war und die wir so ein bisschen zum Leben wieder erweckt haben und einfach unsere Ästhetik und unser Herz hier reingebracht haben.
Es ist so ein bisschen, es klingt wirklich, du sagst Winterschlaf, es ist so ein Donröschenschlaf. Also auch wenn man hier ankommt, man spürt es direkt, diese 60er-Jahre-Siedlung, also im positiven Sinne. Ich liebe ja sowas, ich finde es so toll, dieses Modell fürs Wochenende, sein kleines Häuschen zu haben und die sind ja alle nicht groß, die hier stehen, sondern du hast diesen Zufluchtsort, der nochmal viel geschrumpfter ist als dein eigentliches Lebensumfeld, was du so in der Woche hast.
Und so war es ja in den 60er-Jahren auch so. Man wollte einfach was Kleines irgendwo draußen. Ja, genau.
Und das ist das, was wir jetzt unseren Gästen natürlich ein Stück weit auch schenken. Also ich würde sagen, 80, 90 Prozent unserer Gäste kommen ja auch aus dem urbanen Bereich, teilweise mit stundenlangen Anfahrten, wo wir echt, wo wir denken, okay, irgendwas machen wir richtig, wenn jemand aus Berlin, aus Hamburg oder aus der Schweiz oder sonst woher hierhin kommt, um nicht am Ellertshäuser See explizit Urlaub zu machen, sondern im Haus am See am Ellertshäuser See. Also das erleben wir wirklich ganz oft, dass nicht nach der Destination, sondern dass nach uns explizit als Unterkunft gefragt und gesucht wird.
Und das ist das allerschönste Kompliment, was man als Gastgeber bekommen kann. Absolut. Als wir das Farmhaus gebaut haben, hat man uns gesagt, es ist verrückt, so ein Haus, ihr könnt es nicht da auf dem Berg von der Mosel irgendwie bauen, da fährt doch keiner hin.
Und dann haben wir schon, die Jess und ich, schon die These aufgestellt, am Ende ist es ganz egal, wo das Haus ist. Und wenn man so die Ferienhaus- und Ferienwohnungstrends beobachtet und zum Beispiel sich auch das Portal Airbnb anschaut, Airbnb, da suchst du nach einem Style, wenn du in die Suche reingehst. Und du suchst nicht nach einem geografischen Ort.
Du musst da gar nicht eingeben, wo du hin willst, sondern du suchst nach, was weiß ich, Haus mit Pool oder Haus mit Sauna oder Haus für zwei oder Haus mit Kamin. Und am Ende ist es dir fast egal als Gast, ob du zwei Stunden in die rechte Richtung, in die linke, in die obe oder da unten fährst. Und dieses Haus, glaube ich sofort, hier fährt man hin aufgrund des Hauses.
Klar ist es schön, wenn auch ein See vor der Haustür ist. Und klar ist es schön, wenn es dann schön eingewachsen ist, wie diese Siedlung hier sich ja auch bietet. Aber man fährt wegen des Hauses hierher.
An dieser Stelle kann ich auch eine kurze Anekdote erzählen, die eine ganz schöne Challenge war für uns als Gastgeber. Weil als wir das Haus gekauft und in Betrieb genommen haben, kurz danach, nachdem wir es wirklich auch dann noch für uns quasi renoviert und perfekt für unsere Gäste hergerichtet hatten, wurde der See, der ja ein wirklich großer See ist und wir uns das Haus am See nennen, dieser See abgelassen und renaturiert. Ach Gott, Haus am ehemaligen See.
Genau. Und zum Zeitpunkt des Kaufes wussten wir noch nichts davon. Das heißt, wir mussten wirklich versuchen, das Beste draus zu machen.
Und wir haben wirklich einfach offen mit unseren Gästen kommuniziert und waren ganz transparent. Und haben wirklich versucht, über diese starke Gastgeberschaft und über das, was das Haus an solches bietet. Und es ist ja trotzdem in einem wunderschönen Garten, in einer wunderschönen Natur, mehr oder weniger mitten im Wald.
Es ist super ruhig hier. Also man kann wirklich absolut Kraft tanken. Hier bekommt das Wort Waldbaden auch nochmal eine andere Definition.
Stimmt, direkt auf der Terrasse. Man muss gar nicht irgendwo hingehen. Genau.
Und es wurde so dankbar angenommen, dass wir wirklich trotzdem, toi toi toi, ein tolles, also es waren letztendlich eineinhalb Jahre oder so, in denen wir da durchgehen mussten, fast zwei Jahre, geschafft haben, diese Zeit auch gut zu meistern. Wow, spannend. Auch ohne See.
Jetzt ist er wieder da. Jetzt ist er vollständig. Und durch die Renaturierung umso schöner.
Also wirklich so frisch, so satt, ist so super Wasserqualität. Es wird auch nicht mehr passieren, weil jetzt ein Sicherheitsdamm eingebaut wurde. Das heißt, sollte sowas nochmal gemacht werden müssen, sind wir nicht mehr betroffen.
Jetzt haben wir schon gehört, Ellerzhäusersee. Nimm uns nochmal geografisch, flieg nochmal ein bisschen hoch mit der Drohne und sag uns nochmal den Zuhörerinnen und Zuhörern draußen, wo befinden wir uns denn jetzt hier? Also wir befinden uns mehr oder weniger wirklich in der Mitte von Deutschland.
Also wenn man sich so auf der Deutschlandkarte anguckt, okay, wir fliegen, wie du sagst, mit der Drohne, dann befinden wir uns in Franken mehr oder weniger, so ein bisschen im Eck zwischen Würzburg, Nürnberg, Erfurt im weitesten Sinne. Frankfurt ist auch nicht unfassbar weit, aber wirklich so in der Mitte von Deutschland. Mitten im Naturpark Hasbergel, Schweinfurter Oberland.
Das ist so die Gegend, die ineinander übergeht, wo wir gerade so an der Grenze sind. Der See als solcher ist der größte Stausee unter Frankens. Also es ist wirklich ein Stausee, ein großer Stausee, mit Stranden, mit allem, also Stränden, mit allem, was man sich so an einem Badesee wirklich wünscht, mit einer tollen Wasserqualität, aber auch ganz ruhigen Ecken und privaten Badegelegenheiten sozusagen.
Und wir haben es aber trotzdem, trotz dieser Ruhe und dieser Natur und diesem absolut ursprünglichen Charakter, haben wir es trotzdem nicht weit zu kulturellen Highlights, Bamberg, Würzburg als Weltkulturbestadt, schön, also es liegt wirklich gut. Und ich habe eben kurz beschrieben, ich mag das immer, wenn man von der Autobahn runterfährt. Und ich fahre gerne Auto.
Ich freue mich über jede Kurve, die dann kommt. Und der Weg bis hierhin hat mir richtig gut gefallen. Also es ist, man fährt schön übers Land und dann geht es irgendwann rechts, biegt man rechts ab und kommt in, ich glaube, auf dem Schild steht Freizeitgelände oder sowas, ne?
Feriensiedlung, Feriensiedlung Ellertheuser See. Also es ist wirklich schon dieses Schild, was hier hinführt, verspricht Urlaubsfeeling. Und es geht los mit einem Campingplatz, der da liegt.
Dann gibt es noch einen Wohnmobilstellplatz. Und dann fährt man so langsam schon in den Wald oder man ist eigentlich schon im Wald, fährt langsam ein bisschen bergauf und kommt dann hier über so eine Kuppe und kommt dann hier in diese kleine Siedlung. Es ist wirklich, ich weiß nicht, es fühlt sich von der Einfahrt bei den ersten Häusern in diese Siedlung schon irgendwie gemütlich an.
Also ich kann das gut verstehen. Dieses Schild wirkt dann sofort, weil man kommt, man fährt zwischen den Häusern durch und hat sofort dieses Urlaubsgefühl, glaube ich, wenn man hier ankommt, oder? Total.
Und wir haben ja hier mit unserer Lage in der Siedlung auch noch den Vorteil, dass wir in dieser, ich sag mal, oberen, ganz, ganz ruhigen Siedlungslage sind. Das heißt, wir sind nicht unten am See, wo wirklich im Sommer, im August bei 35 Grad am See direkt wirklich auch Halligalli und Beachvolleyball und so weiter stattfindet.
[Sprecher 2]
Da ist was los, gell?
[Sprecher 1]
Da ist was los. Und du gehst aber hier rauf und bist in deiner Oase und du hörst nichts und du kriegst nichts davon mit. Und du bist auch hier in der Straße, also du bist jetzt gerade durch Nebel und etwas Matsch hier hingefahren, die nicht geteert ist, die nicht irgendwie aufbereitet ist.
Es gibt hier bei uns im Weg, es gibt keine Straßenbeleuchtung. Es ist wirklich sehr, sehr ursprünglich und sehr, sehr ruhig. Also wer es wirklich abgeschieden haben will, der ist hier genau richtig.
Genau richtig. Total gut. Richtig schön.
Wir sitzen ja jetzt hier ohne Laub draußen und so weiter. Aber ich kann es mir gut vorstellen, wie schön das hier auch im Sommer ist, wenn wahrscheinlich der Wind einfach durch die Bäume rauscht und man sitzt draußen auf der Terrasse. Einfach toll.
Lass uns ein bisschen eintauchen in Wie wurdest du zum Vermieter? Am Ende ihr als Paar. Aber du bist das Gesicht nach außen.
Man erlebt dich hier in dem Haus. Wie kam das? Wie habt ihr das gefunden?
Warum habt ihr es eigentlich gesucht? Oder habt ihr es überhaupt gesucht? Warum sitzen wir jetzt hier?
Wie kam es dazu? War mal wieder, ich denke, eine meiner Tausend Sasser Ideen, dass ich einfach zu dem Zeitpunkt, haben wir noch in Stuttgart gelebt und gearbeitet. Und wir kommen ja beide als Paar hier aus der Gegend.
Das heißt, ich habe immer mal wieder geguckt, weil es mich interessiert hat. Was gibt es hier so am Markt? Was wird hier so verkauft?
Wo leben die Leute? Warum verkaufen die? Etc.
Und habe dann dieses Exposé ganz klassisch bei einem Online-Anbieter gesehen. Und dieses Titelbild der Drohnenaufnahme, es war eine wunderschöne Drohnenaufnahme, wo du diese Waldsiedlung gesehen hast, den See und dann ganz klein verteilt diese Häuser, in denen wir uns auch jetzt eines der Häuser befinden, mit dem Titel Rückzugsort am Ellertshäuser See. Und wir wollten zu dem Zeitpunkt hier eigentlich nichts kaufen, haben es uns dann einfach angeschaut und während der Besichtigung war ganz schnell klar, bzw.
ich habe ganz schnell entschieden, und dann ist es auch direkt kommuniziert an den Makler, also zu 99 Prozent kaufen wir dieses Haus. Mein Mann ist natürlich erst mal aus allen Wolken gefallen. Der damals noch dein Freund war.
Der damals noch mein Freund war, genau. Schön. Schatz, wir kaufen dein Haus.
Ich glaube, er kennt mich inzwischen und er kennt meine verrückten Ideen. Und er weiß auch, egal was wir anpacken, wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann wird es gut und dann wird es auch einfach eine wunderschöne Sache, die uns im Leben begleiten darf. Und so ist es gekommen und wir haben es gekauft.
Er hat es mir nicht mehr ausgeredet, aber er ist mittlerweile auch verliebt. Natürlich. Und war damals schon klar, dass ihr es vermieten wollt?
Zu Beginn nicht, nee. Also in den wirklich, ich sag mal, early stages war es ganz eine roughe Skizierung. Was kann damit passieren?
Kann es vielleicht für uns selbst ein Wochenendhaus werden? Wird vielleicht noch ein Anbau entstehen? Weil es ja doch ein kleines Haus einfach ist, wirklich so ein typischer 60er-Jahre-Mid-Century-Bau ist.
Und dann aber nach ein paar Überlegungen war relativ schnell klar, nein, eigentlich, mein Herz hängt einfach auch in dieser Gastgeberschaft. Und es war schon immer mein Traum, wirklich auch selbst Gastgeber zu werden. Und dann war es ganz schnell klar, dass es ein Ferienhaus wird.
Schön. Und dann gehen die Gedanken los. Wie kann das sein?
Was müssen wir ändern? Was brauchen Gäste? Ich meine, du kanntest es natürlich aus deinem Vorleben sozusagen.
Aber es ist ja dann doch immer noch mal was anderes, wenn man es für sich selber macht, oder? Ganz anders. Also, naja, ich würde sagen, dieses Vorleben, wie du sagst, hat mir schon sehr, sehr viel Input gegeben.
Und ich wusste genau, was finde ich als Gastgeber gut? Wie möchte ich als Gastgeber sein? Was möchte ich liefern?
Welches Ergebnis? Und wie möchte ich im Gedächtnis und im Herzen meiner Gäste bleiben? Also sowohl durch meine berufliche Expertise, das, was ich gesehen habe, als auch selbst durch ganz viel Reisen.
Also ich bin einfach unfassbar gern und viel gereist und habe da auch einiges gesehen auf den unterschiedlichsten Kontinenten und in den unterschiedlichsten Größen der Unterkünfte auch. Aber wie du sagst, sobald es dann selbst beginnt, kann man sich auch in so Details verlieren, die natürlich auf der einen Seite wahnsinnig wichtig sind, die mir wichtig sind. Also ich habe da auch so einen absoluten Hang zur Perfektion, wenn es darum geht, was ich meinen Gästen bieten will und wie ich es ihnen bieten will.
Aber man lernt auch dann zu einem gewissen Punkt, wo die Grenze ist und wo man jetzt einfach mal fünfe gerade sein lassen muss und es trotzdem genauso schön ist. Ja, genau, richtig. Ja, es gibt, man kann sich, wenn man einen Fable auch für das Thema Interior und so weiter hat, kann man sich wirklich in allen Einzelheiten verlieren, oder?
Also ich habe im Rahmen dieses Podcasts auch ein Vermieterpaar kennengelernt, die gesagt haben, der Podcast, den gab es noch nicht, wir haben noch keinen Podcast aufgenommen. Ich hoffe, sie tun es trotzdem noch, wenn ich die Story erzähle. Aber sie haben mir erzählt, sie haben ein Haus gekauft, um es als Ferienhaus zu vermieten und sie wollten es im Rahmen eines halben Jahres, dreiviertel Jahr ungefähr fertig machen, ein bisschen umbauen und so weiter.
Am Ende haben sie fünf Jahre daran rumgemacht, sagen sie selber, also dieses Wording kommt nicht von mir, fünf Jahre lang rumgemacht und sie hatten immer noch nicht das Gefühl, dass es zu Ende ist. Ich glaube, sie haben dann nach sechseinhalb Jahren oder so kamen die ersten Gäste. Das finde ich super spannend, weil bei uns war es dann tatsächlich ein bisschen anders, dass wir irgendwann, ich habe nämlich aus meiner Marketing-Expertise und mit meinem Marketing-Herz heraus, habe ich gesagt, natürlich, ich fange schon an, dieses Haus zu bewerben und in einer gewissen Art zu promoten.
Und dann kam irgendwann der Tag und die Situation, wo wir wirklich wussten, am 5. Juli kommt der erste Gast und wir müssen fertig sein. Und wir hatten so, ich war glaube ich wirklich am Rande eines Nervenzusammenbruchs am Ende, aber wir haben es geschafft und wirklich, es war aber last minute.
Das ist der beste Druck auch für die Handwerker, weil wir haben die Erfahrung gemacht bei unserem letzten Bau, viele Handwerker kennen das so aus dem Einfamilienhausbau, wo dann die Bauherren sagen, ach komm, dann macht es in Ruhe fertig, dann bleiben wir noch vier Wochen in der alten Wohnung, so, kein Problem. Und bei uns war es aber, genau wie du gerade sagst, an dem und dem Datum stehen Menschen mit Koffern vor der Tür. Und das war für die so ein Druck, den die am Ende gar nicht mehr aushalten konnten, weil immer, wenn ich in die Baustelle reingekommen bin, habe ich gesagt, Leute, ihr wisst, dann und dann, Leute mit Koffern.
Man macht sich keine Freunde. Aber am Schluss ist es natürlich so, für alle, die da draußen zuhören und selbst irgendwas in diese Richtung planen, irgendwann muss man den Startknopf drücken und die Vermietung, also die Vermarktung einfach starten. Sonst ist das Ferienhaus irgendwann fertig, offen, uns ist keiner da.
Und in Deutschland haben wir nun mal in den meisten Regionen die Situation, dass die Saison nicht zwölf Monate lang geht, wie das zum Beispiel auf Mabea oder sonst irgendwo ist. Oder Madeira, wir haben jetzt Vermieter, die ein Ferienhaus auf Madeira haben, kennengelernt, die haben zwölf Monate Saison, weil auf Madeira ist es immer 20 oder 23 Grad plus fünf, minus fünf. Die haben zwölf Monate Saison, das haben wir leider nicht.
Deswegen muss man natürlich irgendwann zu einem Termin fertig sein. Wie lange gibt es denn das Haus am See jetzt schon? Wir werden diesen Sommer fünf Jahre alt.
Schön. Also beziehungsweise seit fünf Jahren sind wir als Ferienhaus am Markt als das Haus am See. Und so wie ich dich wahrnehme, ist nach fünf Jahren schon wieder langweilig.
Also ich strebe, habe ja immer neue Ideen und es soll sich auch entwickeln. Aber es steckt auch eine bestimmte Nachfrage einfach dahinter. Und zwar haben wir ja hier jetzt die Situation, dass wir ein wunderschönes Haus haben, was perfekt einfach für Paare, für Freundinnen, für Mutter, Tochter, für eine Auszeit wirklich mal alleine zum absoluten Herunterfahren ist.
Wir hätten auch mehr Platz, wir könnten auch mehr Gäste unterbringen. Aber wir sagen ganz bewusst, nein, das ist eigentlich perfekt für zwei Personen, weil es auch der Ort, das Haus, der Garten, die Lage einfach diese alleine oder Zeit zu zweit perfekt verkörpert und perfekt unterstützt sozusagen. Und die Nachfrage ist aber dennoch da für Familien mit Kindern, für auch Gruppen, für eine Freundinnen- oder Freundesgruppe einfach.
Und das hat dazu geführt, dass natürlich mein Hirn gearbeitet hat. Und wir eines Tages, als wir hier am Haus im Garten gearbeitet haben, mein Vater, der auch, also meine Eltern sind auch eine super Unterstützung hier am Haus und im Haus. Und der war mal wieder hier in der Siedlung unterwegs und quatschte mal wieder mit den Nachbarn wie immer und sagt dann nach der Schubkarre und klingelte einfach, der hatte überhaupt keinen Schmerz und überhaupt keine, egal.
Auf jeden Fall kam er um die Ecke und meinte so, hier vorne dein Traumgrundstück ist zu verkaufen, da hängt ein Schild. Oh wow.
[Sprecher 2]
Wie?
[Sprecher 1]
Okay, wow, was für ein Zufall. Wir sind immer an diesem Grundstück vorbeigegangen, das liegt auf dem Weg, es gibt einen kleinen Weg, der runter zum See führt, raus aus dieser Siedlung, runter ans Ufer. Und da geht man an diesem Grundstück vorbei.
Es ist das letzte sozusagen, was am Weg, an so einem kleinen Wendepunkt liegt. Das heißt super, nochmal zurückversetzt, ruhig, aber mit so einer leichten Hanglage, mit Sicht, freier Sicht nach vorn, offen, aber trotzdem Gefühl noch in dieser Waldsiedlung. Also es ist wirklich ein wunderschönes Grundstück.
Ja, und dann mussten wir da nicht so lange überlegen, dieses Grundstück auch dazu zu erwerben, zumal es halt einfach auch leicht ist, wenn man zwei Objekte hat, die so nah beieinander liegen, sich um die zu kümmern. Und dort soll was Neues entstehen. Das ist mal die eine große Sache, die jetzt bei uns gerade arbeitet.
Wir wissen noch nicht genau, was es wird und in welcher Form. Wir liebäugeln sehr, sehr mit Lehm, Naturmaterialien, besondere Architektur, haben auch die dementsprechenden Pläne entwickelt. Aber wir wissen noch nicht, wird es da stattfinden oder werden da vielleicht wieder ein, zwei Tiny Häuser stehen, die miteinander verknüpft werden können bei Bedarf.
Es ist ein Prozess. Schön. Das macht ja riesig Spaß, oder?
Unfassbar. Gibt ja auch so viel Energie. Ich finde, dieser Planungsprozess macht noch mehr Spaß als der Bauprozess.
Aber das ist bei jedem anders. Das klingt sehr spannend. Lass uns vielleicht später nochmal darauf zurückkommen.
Du hast mir verraten, es gibt noch mehr Neuigkeiten. Da bin ich auch schon gespannt drauf. Ich habe eben gesagt im Vorgespräch, verrat es mir noch nicht.
Ich will es auch erst später erfahren. Lass uns nochmal auf dieses Haus zurückkommen. An dieser Stelle möchte ich euch einen Partner unseres Podcasts vorstellen.
Stell dir vor, du bist auf Reisen und dein Gepäck geht verloren. Ein Albtraum, oder? Mit Evertech bleibst du in diesem Fall ganz gelassen.
Evertech ist ein digitaler und nachhaltiger Koffer- und Reisegepäck-Anhänger, der dir hilft, dein Gepäck sicher zurückzubekommen. Der Anhänger in EC-Kartengröße verfügt über einen individuellen QR-Code, den du mit deinen Kontaktdaten ganz easy über dein Smartphone verknüpfen kannst. Geht dein Gepäck verloren, kann der Finder den QR-Code scannen und erhält die von dir freigegebenen Informationen, um dich zu kontaktieren.
Das Beste daran, deine persönlichen Daten sind nicht öffentlich einsehbar, sondern nur über den QR-Code abrufbar. Du kannst deine Kontaktdaten jederzeit und von überall aktualisieren, sogar dann, wenn dein Gepäck bereits aufgegeben ist. So bleibt deine Privatsphäre geschützt und du reduzierst das Risiko von Reisekriminalität.
Gefertigt aus recyceltem Kunststoff und ausgestattet mit stabiler Metallöse ist der Evertech nicht nur umweltfreundlich, sondern auch langlebig. Evertech braucht keine App und keine Batterie und er funktioniert weltweit, egal wo dein Koffer sich befindet. Für euch gibt es jetzt ein exklusives Angebot.
Mit dem Rabattcode Hausgeflüster-15 erhältst du 15% Rabatt auf deine Bestellung bei ever-tech.de. Für Unternehmen gibt es Evertech auch im eigenen Corporate Design. Beschreib doch nochmal ein bisschen, du hast gesagt Mid-Century, 60er Jahre, Siedlungen. Beschreib uns mal ein bisschen den Baukörper, beschreib uns ein bisschen den Style, wie habt ihr es hergerichtet und beschreib uns so ein bisschen die Hard Facts.
Wie ist die Aufteilung, wo kommt man rein, wo geht man hin, sind es sieben Etagen oder eine? So, einfach mal so ein Überflug. Also der Bau ist ein wirklich klassischer Mid-Century-Bau.
Das heißt, wir haben hier auch Elemente, die die Mid-Century-Liebhaber so gerne haben. Wir haben Glasbausteine, wo hier jeder zweite Handwerker sagt, seid ihr verrückt, was für eine Kältebrücke.
…
Neuer Kommentar